LEBEN, ERLEBEN UND LERNEN

HERBSTFERIEN und Stromausfall IN HAUS ARILD

Haus Arild macht vom 07.10. bis zum 27.10.2019 (und damit eine Woche länger als die öffentlichen Schulen) Ferien. Einige Gruppen sind auf Reisen oder haben sich zusammengeschlossen, deshalb bitten wir um Verständnis, wenn nicht alle Wohngruppen in dieser Zeit erreichbar sind.

Auch die Verwaltung ist in dieser Zeit nicht durchgehend besetzt, der Anrufbeantworter wird aber regelmäßig abgehört, Mails werden gelesen.

Im Falle eines Anrufs hinterlassen Sie bitte deutlich Ihren Namen und eine Telefonnummer, falls Sie zurückgerufen werden möchten.

Telefon Zentrale: (04501) 1890

Mail: info@haus-arild.de

ACHTUNG! IN DER WOCHE VOM 14.10. BIS ZUM 20.10. WERDEN WARTUNGSARBEITEN AN UNSERER ELEKTRIK DURCHGEFÜHRT. IN DIESER ZEIT KANN ES AUCH ZU LÄNGEREN STROMAUSFÄLLEN KOMMEN. WIR SIND DANN TELEFONISCH UND PER MAIL NICHT ERREICHBAR.

(Hinweis für die Einbrecher, die uns in letzter Zeit öfter heimgesucht haben: Unsere neu installierten Alarmanlagen und Kameras arbeiten unabhängig vom Stromnetz (Akku) und sind weiterhin funktionstüchtig)


Erntesegen - Erntedank in Haus Arild

In Zeiten, wo immer mehr Kinder die Milch nur aus dem Tetra-Pak und die Möhren nur aus dem Supermarkt-Platikbeutel kennen, ist es um so wichtiger, den Kreislauf von Saat, Wachstum, Ernte und Nahrungszubereitung den Kindern näher zu bringen.

Auch, wenn wir es nicht mehr anders kennen, so ist es eben nicht selbstverständlich, dass allen Menschen auf der Welt immer ohne Schwierigkeiten alle Nahrungsmittel zugänglich sind.

Das ganze Jahr über haben Kinder und Jugendliche von Haus Arild die Möglichkeit gehabt, auf dem Breedenhof oder in unserem eigenen Garten ein wenig von dem Kreislauf mitzubekommen und dort zu helfen, wo ihre Hilfe sinnvoll und wichtig war.

Ende September feiern wir dann unser alljährliches Erntefest, bei dem wir für einen Moment innehalten und uns besinnen, mit welcher Mühe, aber auch, mit welcher Freude die Arbeit im Garten und in der Landwirtschaft verbunden ist. Und jedes Jahr aufs Neue stellen wir fest, dass "Wachstum und Gedeihen" nicht in unsererer Hand sind - zumindest nicht nur, denn es gehört noch so viel mehr dazu: Kräftiges Saatgut, ausreichend (aber nicht zu viel) Sonne und Regen, die richtige Wärme.

Ein Höhepunkt in unserer Erntesegen-Feier ist der kleine Vorblick auf das Michaeli-Fest am 29. September: Eine große Waage ist auf der Bühne aufgebaut; auf der einen Seite der Waage hockt der schwere Drache, auf der anderen Seite der noch leere, große Erntekorb. Die Kinder befüllen den Korb so lange, bis er schwerer als der Drache ist. Dabei ist Obacht geboten, denn die Gefahr, dass Kürbis, Zuccini uund Co. wieder herunterrollen und so der Drache wieder die Oberhand bekommt ist groß. Und damit ist es wie im richtigen Leben: Gut beraten ist, wer Obacht walten lässt...

Ein Film sagt mehr als tausend Worte... Das war unsere Party!

Bleibt nur noch, DANKE zu sagen:

An die Truppe von "Bingo Bongo - das weiße Kaninchen", an "Mary Jane & the baltic sweet jazz orchestra" aus M-V, an "Tobacco" aus Dänemark (beide Bands waren wirklich super!) an die Akrobatin Ea Paravicini (starker Auftritt!), an "Light & Sound" Lübeck (super professionell, Bands und Veranstalter waren begeistert), an den Sampo-Hof (danke, dass wir auf eurem Hof feiern durften), an das Breedenhof-Team (ihr habt eine tolle Location geschaffen). Danke vor allem aber an Lukas Kittler und Janosch Domke, die richtig Gas gegeben und unheimlich "gekeult" haben!

Ein dickes Dankeschön auch an die Sponsoren:

  • Verein für soziale Lebensgestaltung durch Kunst und Kulturschaffen e.V., Bliestorf
  • Turmalin-Stiftung Rondeshagen/Berlin
  • Fa Sonett, Deggenhausen
  • CITTI / Chefs Culinar, Lübeck
  • Afa GmbH, Bargteheide

Jedes Jahr ein Highlight: Unser Sommer-Kinderfest

Das Wichtigste: Das Wetter hat mitgespielt, denn wir hatten auch schon Sommerfeste bei Regen und Sturm.

Im Jubiläumsjahr aber strahlte die Sonne auf uns hinab und es herrschte ein buntes Treiben auf dem Rasen zwischen den Häusern Ethaun, Aibrice und Ildana.

Eigentlich hätte das Fest auf der Wiese zwischen dem Waldhaus und Skarba stattfinden sollen. Der Riesenporling (das ist ein Pilz) hat sich aber kurzfristig dazu entschieden, eine unserer großen Buchen zu  befallen, was dazu führte, dass die Standsicherheit dieses Baumes (350 cm Stammunfang!) nicht mehr gewährleistet werden konnte. So musste kurzfristig umdisponiert werden.

Aber auch auf der Ersatzfläche  wurde gehüpft, geworfen, gerollt, gemalt und vieles mehr. Wer wollte, konnte unter fachlicher Anleitung seine Kletterkünste unter Beweis stellen (danke, Florian Grabowski von der Treewalk Outdoorakademie) oder sich am Bogenschießen versuchen (danke, Peter Stempels von der Bogenakademie). Auch eine große Hüpfburg war aufgebaut (danke an die Freiwillige Feuerwehr Bliestorf) und es gab Kaffee, Saft und Kuchen (ein besonderer Dank geht an unsere Hauswirtschaft).

Ein großes Dankeschön an Aisha Buchberger und ihr Organisationsteam und an all die Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter/innen, die diesen Tag wieder einmal zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. Dank natürlich auch an das Gärtnerteam, das es trotz krankheitsbedingter Ausfälle geschafft hat, das Gelände so schön vorzubereiten.

 


DER SOZIALMINISTER WAR ZU BESUCH!

Am 26. Juli 2019 hatten wir hohen Besuch im Hause:

Der Minister für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren, Dr. Heiner Garg, war für eine gute Stunde Gast in Haus Arild.

Während sein Chauffeur schon einmal vorgefahren war, steuerte  Minister Garg gemeinsam mit seinem Referenten Thomas Bellizzi das Haupthaus von Haus Arild zu Fuß an.  Auf die Frage, ob er nach einer langen Autofahrt noch etwas Bewegung benötigt habe, berichtete Dr. Garg, er habe schon ein strammes Programm hinter sich und z.B. kurz vor Mittag in einer Kita Holz gesägt.

Neben Heiner Garg und Thomas Bellizzi waren der Leiter der Heimaufsicht des Landesjugendamtes, Herr Thomas Friedrich sowie Anja Holthusen von Dachverband „Forum Sozial“ zu Gast. Haus Arild wurde vertreten durch Ekkehard Merbeth (Schulleitung), Michael Fischer (Aufsichtsrat) und Frank Bracker (Heimleitung).

Nach der Begrüßung gab es einen Spaziergang über das rund 20.000 m² große Areal.

Dr. Garg zeigte sich beeindruckt von dem Gelände und seinem Baumbewuchs. Nach einem Abstecher in unseren Saal standen die Türen in der Gruppe Aibrice T offen, wo gerade ein gemeinsames Kaffeetrinken auf der Terrasse stattfand. Gekonnt zeigte Anastasia den Gästen die Gruppenräumlichkeiten und stand dem Minister Rede und Antwort.

Nach dem Rundgang konnten die Mitarbeiter von Haus Arild noch einige brennende Fragen loswerden. So konnten wir den Minister auf das Spannungsfeld zwischen der Rechtsauffassung, dass auch Bereitschaftsdienste als volle Arbeitszeit anzuerkennen sind (einerseits) und der hierfür fehlenden Gegenfinanzierung (andererseits) aufmerksam machen. Während die Arbeitsschutzbehörde die Anerkennung jeglicher Bereitschaftsdienste als volle Arbeitszeit einfordert, sehen die bisherigen landesrechtlichen Vorschriften nur eine anteilige Finanzierung vor. Herr Minister Garg versprach, dieser Frage nachzugehen, zumal beide „Pole“ zu seinem Ressort gehören.

Außerdem konnte die Frage der interdisziplinären Zusammenarbeit  zwischen Einrichtungen, Jugendämtern, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Polizei und Rettungsdienst bei extremen Krisen angesprochen werden. Die Einrichtungen im Lande leiden darunter, dass es bei extremer Eigen- oder Fremdgefährdung kein landeseinheitliches Konzept gibt, nach dem man dann vorgehen kann. Auch hier hatte der Minister wertvolle Tipps, denen wir nachgehen werden.

Leider stand der nächste Termin für Garg und Bellizzi schon an – so dass für weitere Fragen keine Zeit mehr blieb. Thomas Friedrich und Frank Bracker verabredeten sich jedoch, eine dritte wichtige Frage direkt telefonisch miteinander zu klären, da der Grund hierfür gelegt war.

Alles in allem war es  eine sehr angenehme  Begegnung „auf Augenhöhe“.

Der Minister zeigte ein ehrliches Interesse an unserer Arbeit, und es war zu merken, dass er gut vorbereitet war.

Zum Abschluss bat Garg darum, einen großen Dank an die gesamte Mitarbeiterschaft auszurichten. Er wisse um die besondere Herausforderung, die diese Arbeit mit sich bringe und habe großen Respekt für das, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisteten.


Lochkamera: Fotoausstellung wird verlängert vom 12.08. bis zum 04.10.2019

Es sind eigentümliche Fotos, denen ein ganz besonderer Zauber innewohnt: Die Lochkamera kommt ohne Linse aus, das Licht und die Farben erreichen über ein kleines Loch den Film. Der Fotograf weiß nur ungefähr, was er fotografiert, denn den Sucher "kann man vergessen". Das Ergebnis ist dann auch für den Fotografen immer wieder überraschend. Aber diese technische Seite ist im Grunde nur eine Randerscheinung.

Rund 30 Bilder stellt Ramona Rehn, Geschäftsführerin der Turmalin-Stifung, derzeit im Haupthaus von Haus Arild und im Foyer von Haus Lugh aus. Am 16.06. fand die Vernissage dieser Ausstellung statt. Im Rahmen der Aktion "Kultursommer am Kanal" und im Rahmen des 70jährigen Jubiläums von Haus Arild sind diese Bilder noch bis zum 05. Juli und vom 12.08. bis zum 04.10.2019 zu sehen.

Termine: nach Vereinbarung unter (04501) 1890 oder per Mail an info@haus-arild.de

Sie können wochentags auch gern spontan vorbeischauen; da die Ausstellungsräume aber auch für andere Zwecke genutzt werden, können wir einen Zugang zur Ausstellung nicht durchgehend garantieren.


Offener Garten mit viel Kunst und Kultur

Am 16. Juni hatten wir zum achten Mal unseren Garten geöffnet.

Da es unser Jubiläumsjahr war, haben wir ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten:

Natürlich durften Kaffee und Kuchen nicht fehlen (dieses Mal umsonst, gegen eine freiwillige Spende), es gab viele Aktivitäten für Kinder, Bratwurst wurde gegrillt, das Backhaus war geöffnet und wer wollte, durfte Bogenschießen. Es gab zudem einen Trommelworkshop und ein Puppenspiel.

Besondere Highlights waren die musikalischen und künstlerischen Beiträge:

Eröffnet wurde der Garten mit Klavier und Geige (Philipp Richter und Jefferson da Silva), es folgte Klaviermusik im Garten (Daniel Fritzen), um 14:00 Uhr gab es unter der Anleitung von Sabine Kubasch ein "Circle-Singen" mit allen, die dazu Lust hatten und um 15:00 Uhr hat der Oberstufenchor von Haus Arild für die Gäste gesungen. Im Anschluss bot Petra Richter einen Eurythmie-Workshop an (denn Eurythmie ist mehr als nur "Namen tanzen") und zun Abschluss sang ein Lübecker Chor unter der Leitung von Ute Rudloff wunderbar gesetzte Lieder, die zum Teil zum Mitsingen einluden.

Beim offenen Garten lässt sich immer schwer schätzen, wie viele Leute zu Besuch kommen. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen - und es "verläuft" sich auf dem großen Gelände. Wir hatten aber den Eindruck, dass es in diesem Jahr sehr viele Menschen waren, die den Weg zu uns fanden.

Vielen Dank an alle Besucher und an alle "Akteure" für diesen gelungenen Nachmittag!

 


Uraufführung der Arild-Suite

Jedes Haus in der Einrichtung Haus Arild hat einen Namen. "Arild" selbst ist ein Fischerstädtchen an der Westküste Schwedens. Die anderen Häuser sind überwiegend nach Orten und Plätzen in Schottland oder nach Personen und Orten der keltisch-irischen Mythologie benannt.

Dem Musiker Martin Tobiasson kam die Idee, diesen Häusernamen ein klangliches Kleid zu geben. Und so entstand die Arild-Suite, eine Komposition aus 12 wunderschönen Melodien. Seit 2017 studierten Tobiasson und Joachim Lentz (Musiklehrer in Haus Arild) diese von Tobiasson geschriebene Komposition ein. Neben Schülerinnen, Schülern und Mitarbeiter/innen von Haus Arild beteiligten sich auch Schüler/innen aus Bochum und Witten an der Musik. Schüler/innen aus Südkorea, die im letzten Jahr noch dabei waren, konnten 2019 leider nicht kommen.

Dafür bekam die Gruppe Unterstützung von einigen Ehemaligen und Schülern von Hof Althing (Aasbüttel, Kreis Steinburg).

Die Arild Suite wurde am 01. Juni um 16 Uhr vor einem überfüllten Saal uraufgeführt. Zum Einsatz kamen Leiern, Flöten, Trommeln, Geigen und viel Gesang. Das Publikum durfte tatkräftig unterstützen und dankte sich nach einer guten Stunde Hörgenuss mit Ovationen.

Vielen Dank an die Schülerinnen und Schüler, an Martin Tobiasson und Joachim Lentz und an alle Helferinnen und Helfer für diese Leistung!


Unsere Eröffnungsfeier

Am 24. Mai fand die Eröffnungsfeier anlässlich unseres 70jährigen Bestehens statt.

Zahlreiche Gäste hatten den Weg in den Saal gefunden; darunter Eltern und Vormünder, Freunde der Einrichtung, politische Vertreter von Gemeinde, Land und Bund, Förderer und Sponsoren, Vertreter von Verbänden und anderen Einrichtungen sowie ehemalige Mitarbeiter/innen und Bewohner/innen.

Nach einer Begrüßung durch Heimleiter Frank Bracker, in der er einen geschichtlichen Abriss der Einrichtung gab, ergriffen nacheinander 10 Redner das Wort und warfen äußerst kurzweilig aus den verschiedenen Richtungen einen Blick auf die Einrichtung von damals bis heute.

Bürgermeister Georg Rudolf hob hervor, dass er sehr froh darüber sei, dass sich die Einrichtung nicht mehr wie in den Anfängen abschotte, sondern dafür sorge, dass es ein offenes Miteinander gebe.

Staatssekretärin Steensen brachte Grüße des Bildungsministeriums mit und unterstrich die Wichtigkeit der durch das Grundgesetz garantierten freien Schulen. Kreispräsident Meinhard Füllner hob unter anderem die Bedeutung des Begriffs „Seelenpflege“ hervor, der die Achtung gegenüber dem bedürftigen Menschen ausdrücke. Er brachte eine Kreisflagge mit, „damit Sie auch immer wissen, dass Sie zum Kreis Herzogtum Lauenburg gehören“. Frau Hamdorf vom Allgemeinen sozialen Dienst Ratzeburg überbrachte Grüße des Jugendamts Ratzeburg, wo man Haus Arild als wichtigen Partner in der gemeinsamen Erfüllung der Ziele sehe. Das sinnbildliche, wunderschöne Mobile mit drei Schiffen, das sie überreichte, hängt inzwischen in unserem Haupthaus.

Weitere Grüße wurden überbracht durch Herrn Prof. Dr. Wolf Ulrich Klünker, Professor an der Alanus-Hochschule und Vorstand der Turmalin-Stiftung, die Eigentümerin des Areals von Haus Arild ist und zudem auch einen inhaltlichen Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Haus Arild pflegt. Prof. Dr. Klünker überreichte zwei große Rosenpflanzen mit guten Wünschen für die nächsten tausend Jahre und erzählte von der engen Verknüpfung zwischen Therapie und Spiritualität in früheren Kulturen.

Frau Anja Holthusen überbrachte die Glückwünsche von rund 130 Mitgliedseinrichtungen des „Forum Sozial“, Herr Wulff beglückwünschte Haus Arild im Namen des DPWV, der in diesem Jahr ebenfalls 70 Jahre alt wird, und in dem Haus Arild schon seit den frühen 50er Jahren Mitglied ist. Beide, Holthusen und Wulff, berichteten von den großen Herausforderungen der Jugendhilfe in der heutigen Zeit. Wulff fügte hinzu, dass seit über einem Jahr keine Einigung in den Verhandlungen zum Jugendhilfe-Rahmenvertrag zustande komme und wünschte sich auch für Haus Arild, dass sich die öffentliche Seite endlich zu bewegen beginne.

Von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen überbrachte Sabine Wellner die besten Grüße und betonte die gute Zusammenarbeit mit Haus Arild. Die Grüße des Verbands für anthroposophisches Sozialwesen „Anthropoi“ überbrachte Herrn Rudolf (Haus Löwenzahn, Büdelsdorf), der zwei dekorative Kugeln aus Ton mitbrachte, die in einer sozialtherapeutischen Werkstatt hergestellt wurden. Herr Sosnowski kam im Auftrag der Freien Waldorfschule Lübeck und berichtete, dass der inzwischen vielgerühmte heilpädagogische Zweig in Lübeck durch die Hilfe und Unterstützung von Haus Arild überhaupt erst möglich wurde. Herr Sosnowski überreichte einen Apfelbaum.

Umrahmt wurden die Reden durch Beiträge der Schüler, die in beeindruckender Weise Eurythmie sowie Musik mit Leiern, Flöten und Gesang auf und neben der Bühne zeigten, was mit viel Applaus der Gäste quittiert wurde.

Das anschließende Buffet, zu dem die Gäste eingeladen waren, fand in dem Haus statt, in dem 1949 die Arbeit begann: im alten Forsthaus Bliestorfs, dem heutigen Haupthaus.

Abgerundet wurde der Jubiläumsauftakt am Abend mit einem Vortrag von Prof. Dr. Wolf Ulrich Klünker zum Thema „Die Menschlichkeit in der sozialen Arbeit“, zu dem sich knapp 50 Besucher einfanden.

Nicht unerwähnt sollen die weiteren Geschenke bleiben:

Vom Sampo-Hof Bliestorf und der Einrichtung Thorsmörk Rondeshagen wurde eine Geldspende überreicht. Aus der sozialtherapeutischen Einrichtung "Dorf Seewalde" kam ein Korb mit Spezialitäten. Familie Kraft (Baugeschäft Kraft) Rondeshagen schenkte einen großen Korb mit leckerem, selbst gemachtem Knäckebrot, Büro-Partner Westphal überreichte ebenfalls einen Korb mit Köstlichkeiten und die Grafiker und Webseiten-Pfleger Tana Wilde (wildesdesign) und Dirk Schleef (Agentur Schleef), mit denen wir schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten, schenkten und erlesene Pralinen und eine Pflanze (ich habe vergessen zu fragen, was das für eine Pflanze ist. Falls ihr dies also lest...)

Die Feier war der Beginn einer Reihe von weiteren Jubiläums-Veranstaltungen in Haus Arild. Alle Veranstaltungen sind unter www.arildevents.de, unter Aktuelles unter www.haus-arild.de oder auf Nachfrage in Haus Arild zu finden.